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Sehr geehrte Damen und
Herren,
am Montag 14.8. ab 17:45 bis 21:15,
Sindelfingen, Planiedreieck
feiert unsere BürgerInnenbewegung Kreis
Böblingen
"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV
!"
trotz Urlaub das 2-Jahres-Fest ihrer
Gründung -
unverdrossen und mit langen Atem, bis
diese Gesetze des
Lohndumpings, der Massenarmut und
zynischer Menschen-
verachtung vom Tisch sind.
(www.montagsdemo-sifi.de)
Sie sind ebenfalls herzlich zur
Berichterstattung eingeladen!
Wir bitten Sie, das in Ihren Lokalteilen
rechtzeitig bekannt zu geben.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. des
Koordinierungskreises
Wolfram Straif
BürgerInnenbewegung Kreis
Böblingen
"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV
!"
c/o Wolfram Straif
Filderstr. 3
71144 Steinenbronn
22.8.05
P r e s s
e m i t t e i l u n g
Sehr geehrte Damen und
Herren,
die Montagsdemonstration feiert in
diesen Wochen bundesweit ihren einjährigen zähen
Widerstand gegen den größten Sozialabbau
in der Geschichte Deutschlands seit dem
Hitlerfaschismus. So auch wir in
Sindelfingen: am Montag, 29. August, ab 18 Uhr auf dem
Planiedreieck (Nähe Untere
Vorstadt/Mercedesstr.).
Da diese Feier mitten in den
Bundestagswahlkampf hineinfällt, haben wir uns erlaubt,
die Kandidaten der demokratischen
Parteien im Kreis zu unserem Fest einzuladen und
diesen ein Podium zu bieten, ihre
Vorstellungen zur Beseitigung von Massenarbeitslosigkeit
und Massenarmut jeweils kurz darzulegen.
Eingeladen wurden sowohl die Befürworter der
Agenda 2010 (SPD, Grüne, CDU, FDP) als
auch deren Gegner (Feministische Partei,
Partei der Grauen, Linkspartei und
MLPD). Geantwortet und zugesagt haben bisher die
Feministische Partei und die MLPD; die
übrigen scheinen gewisse Berührungsängste zu
haben gegenüber unserer sozialen
Bewegung oder müssen wir ihr Schweigen anders
deuten?
Wir freuen uns jedenfalls auf eine
spannende Diskussion und ein entspannendes Fest.
Wir möchten Sie mit diesem Brief nicht
nur auffordern, diese Veranstaltung in Ihren lokalen
Seiten bekannt zu geben, sondern Sie
sind auch selbst herzlich eingeladen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Wolfram Straif
PS.: Anbei zu Ihrer Kenntnis der
damalige Einladungsbrief vom 21. Juli 2005
An die Bundestagskandidaten der
demokratischen Parteien im Kreis Böblingen
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter
Herr,
unsere Sindelfinger
Montagsdemonstration feiert in Kürze ihr einjähriges Jubiläum,
zu
welchem wir Sie herzlich einladen
wollen:
Montag, 29.Aug. 18 Uhr,
Sindelfingen, Planiedreieck (oberhalb Parkhauseinfahrt unterhalb
Marktplatz, Ecke Planiestr./Untere Vorstadt)
Sie haben auf der moderierten
Kundgebung das Recht, in Ruhe einen Redebeitrag von drei
Minuten zu halten zum Thema "Wie
gedenken Sie Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut
zu beseitigen?". Im Anschluss daran
werden Ihnen maximal drei Fragen zu Ihren Thesen
aus dem Publikum gestellt, worauf Sie
jeweils mit einer weiteren Minute antworten können.
Mithilfe dieser zeitlichen
Beschränkungen wird es möglich sein, dass alle anwesenden
Parteivertreter ausreichend
Gelegenheit haben, ihre Standpunkte einem interessierten
und
offenen Publikum darzulegen. Dieser
Brief geht sowohl an die "Große Koalition" um Hartz IV,
CDU, FDP, Grüne und SPD, als auch an
dessen Gegner Feministische Partei, Graue Panther,
Linkspartei (bzw. PDS / WASG) sowie
die MLPD. Die Presse informieren wir entsprechend.
Betonen wollen wir überdies, dass
selbstverständlich faschistische Organisationen wie die
NPD weder eingeladen noch geduldet
werden.
Wir freuen uns auf Ihr hoffentlich
vollzähliges Erscheinen und legen vor allem Wert auf eine
interessante spannende Diskussion
über die weitere Zukunft.
Mit freundlichen
Grüßen
PS.: Falls Sie persönlich verhindert
sein sollten, darf gerne ein/e Stellvertreter/in zu
uns sprechen bzw. mit uns
diskutieren.
BürgerInnenbewegung Kreis
Böblingen
"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV
!"
c/o Wolfram Straif
Filderstr. 3
71144
Steinenbronn
7.7.2005
Offener
Brief
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr.
Vöhringer,
wir fordern Sie auf: Unterstützen Sie
das
Verbot
aller faschistischen Parteien und ihrer Propaganda
- ähnlich wie verschiedene Ihrer
Amtskollegen in Deutschland dies taten.
Auf diesen offenen Vorschlag erwarten
wir von Ihnen eine offene Antwort!
Begründung:
Als im Nov./Dez. letzten Jahres die
Faschisten der NPD versuchten, sich als angebliche
"Protestpartei" in die hiesige Bewegung
der Montagsdemonstration "Für Menschenwürde -
Weg mit Hartz IV" hinein zu drängen,
bekamen sie Schützenhilfe seitens Ihrer
Stadtverwaltung und der Polizei.
Begründung: wir wollen sie auch nicht, aber diese Partei
sei nicht verboten und es gäbe keine
rechtliche Handhabe, ihnen die Teilnahme an einer
öffentlichen Veranstaltung zu
untersagen.
Erst die 220 Sindelfinger und Böblinger
Bürger Anfang Dezember, darunter einige Dutzend
Jugendliche und ausländische Kollegen,
bereiteten dem braunen Spuk ein vorläufiges Ende.
Ein weiterer Höhepunkt der arbeiter- und
ausländerfeindlichen Hetze der NPD war deren -
von Ihnen zuerst genehmigter -
provokativer Auftritt direkt am Rand des Internationalen
Straßenfestes in Sindelfingen vor drei
Wochen.
Sie selbst, Herr Dr. Vöhringer,
vollführten einen wahren Eiertanz, bis Sie sich endlich
dazu durchringen konnten, den Stand der
NPD zu verbieten - und die Polizei deren
Flugblätter einzog. Also geht es doch!
Aber auch hier wieder erst die sattsam bekannte
Begründung: diese Partei sei nicht
verboten.
Und wieder war es nur der Aufmerksamkeit
einer größeren Gruppe von Jugendlichen und
der Montagsdemonstration zu verdanken,
dass die NPD am Sonntag tatsächlich vom Platz
verschwinden musste.
Es ist ja nun nicht so, dass Sie im
Rahmen Ihrer städterechtlichen Kompetenzen keine
Möglichkeiten hätten, der NPD im
Sindelfinger Stadtgebiet "das Wasser abzugraben" - die
Frage ist, ob Sie das wirklich wollen!
Es ist doch ein offensichtlicher Widerspruch, eine
Gedenktafel für die Sindelfinger Opfer
des Hitlerfaschismus feierlich einzuweihen, aber nicht
konsequent gegen die NPD als
Nachfolgepartei einzutreten. Warum setzen Sie sich nicht
dafür ein, deren bundesweite
Wahlzulassung abzulehnen? Wenn der NPD der staatliche
Zuschusstopf gesperrt würde durch ein
Verbot, kämen Sie nicht in solche
Erklärungsnotstände wie beim
Straßenfest. Im übrigen bräuchte es nicht einmal einen
Verbotsantrag in Karlsruhe: mithilfe des
Artikels 139 Grundgesetz und dem gültigen
Kontrollratsgesetz vom 10.10.1945
könnten die NPD und andere faschistische
Organisationen sofort verboten
werden.
Sie kennen sicher die bekannten Zeilen
des Pastors Martin Niemöller:
"Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten
einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein
Sozialdemokrat. Als sie die Katholiken
holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein
Katholik. Als sie mich holten, gab es
keinen mehr, der protestieren konnte."
60 Jahre nach der Befreiung von der
Nazi-Herrschaft wagen die Faschisten es wieder, offen
in Sindelfingen aufzutreten - mit Ihrer
anfänglichen Billigung! Das ist ein Skandal, zu dem Sie
öffentlich etwas sagen
sollten!
Mit freundlichen Grüßen
BürgerInnenbewegung Kreis
Böblingen
"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV
!"
i.A. Wolfram Straif
" Keine Macht den Faschisten "
.........
leider täuscht der
Schein
Einige Mitglieder der
BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen "Für Menschenwürde - Weg
mit
Hartz IV", die auch ein Verbot aller
faschistischen Organisationen bei ihren
Montagsdemonstrationen fordern,
erfuhren, dass vom OB Sindelfingen ein Infostand der
NPD auf dem internationalen Strassenfest
in Sindelfingen für den Sonntag, den 19. Juni 05,
genehmigt wurde.
Als OB Dr. Vöhringer am Freitagabend auf
dem Strassenfest von uns daraufhin
angesprochen wurde hat er dies bestätigt
und mit seiner Ohnmacht dies verbieten zu
können begründet. Ebenfalls wurde uns
die Genehmigung zum Auftritt der NPD am
internationalen Strassenfest von
Organisatoren des Strassenfestes bestätigt.
Es bleibt dem Leser überlassen, wie die
Genehmigung der Teilnahme einer radikalen
ausländerfeindlichen Partei auf einem
Fest, dessen Teilnehmer nahezu aus zwei Dritteln
ausländischer Organisationen besteht und
dieses Fest so grossartig gestaltet, zu bewerten
ist. Es ist empörend und eine Schande
für Sindelfingen ...für Deutschland!
Wir sahen es als unsere Bürgerpflicht
dagegen vorzugehen, um den Auftritt der NPD zu
verhindern und sicherlich auch schlimme
Folgen aus "Ausschreitungen" resultierend
durch den Auftritt der NPD für Gäste und
Teilnehmer, die dieses weit verbreitet bekannte
Fest geniessen wollen.
Noch am Freitag abend haben wir
Festgäste über ein Mikrophon der Bühne der Musikband,
die vor der Martinskirche auftraten,
darüber informiert und zur Mithilfe am Sonntag gegen
das Auftreten der NPD aufgerufen, ebenso
wurden alle unsere Mitstreiter der
Montagsdemos informiert.
Am Sonntag um 12 Uhr haben sich dann
alle (Jugendliche, Punker, Montagsdemonstranten,
Mitglieder der MLPD, BürgerInnen) vor
der Galerie eingefunden, wir begrüssten anfangs sehr
die Anwesenheit "ehrenwerter
BürgerInnen" aller Parteifarben doch leider bekamen wir eine
unverständliche Feindseligkeit seitens
derer zu spüren, sie distanzierten sich mit groben
Worten und meterweisem Abstand halten
von uns und waren zu keiner Diskussion oder
sinnvollen Erklärung ihres Verhaltens
bereit.
Seitens der Festorganisation wurde dann
mitgeteilt, dass am frühen Morgen des Sonntags
die Genehmigung zum Infostand für die
NPD widerrufen wurde, doch konnten wir keine
Entwarnung geben, denn einige von uns
sahen NPD Mitglieder in der Tiefgarage unter dem
Marktplatz aus ihren PKWs aussteigen.
Sie waren mit Flugblättern auf das Fest gegangen.
Auf eindrückliche Bitte hin gingen dann
die Festorganisatoren, begleitet von uns, diese
Personen auf dem Fest suchen. Es dauerte
nicht sehr lange bis wir zwei Personen stellen
konnten, die dabei waren ihre
Flugblätter an Ständen und Gäste zu verteilen.
Wir verlangten, dass sie des Festes
verwiesen werden, was von den Organisatoren auch
getan wurde und in Begleitung aller
gingen sie in Richtung Ziegelstrasse.
Von den ehrenwerten BürgerInnen aller
Parteifarben war weit und breit nichts zu sehen !!
Auf wiederholtes Drängen von uns
wurden die beiden dann von den Festorganisatoren am
Weitergehen in die Ziegelstrasse
gehindert und die Polizei gerufen.
Doch anstatt die NPD Mitglieder vom Fest
zu entfernen hat man sie augenscheinlich
vor uns beschützt, wir wurden teilweise
von der Polizei recht unfreundlich und barsch
angegangen, ja sogar des Festes
verwiesen. Diskussionen waren unerwünscht und lästig.
Aber uns kann so leicht nichts
erschüttern und klein beigeben steht nicht in unserem
Wortschatz.
Endlich nach über 15 Minuten wurden den
NPDler die Flugblätter abgenommen und sie
bekamen freien Zugang zur Ziegelstrasse,
wir haben sie natürlich begleitet bis sie sich mit
ihren Sinnesgenossen (vier weitere
Personen) in der Seitenstrasse beim MiniMäx zum "Bier
trinken" trafen. Natürlich habe wir sie
auch dabei begleitet, umringt von mittlerweile über 15
Polizisten, die sich ständig berieten
wie sie UNS wohl loswerden könnten.
Der für die anwesenden Festgäste wohl
sonderbare Zug an Jugendlichen, Punkern,
Mitglieder der Montagsdemos und MLPD,
die aber durchaus als Normalo auftraten, umringt
von unzähligen Polizisten in
verschiedenen Uniformen, wurde natürlich mit gemischten
Gefühlen beobachtet, sodass wir die
Gäste über den Grund des "Umzuges" informierten.
Nach ca 1 ½ Stunden hatte die Polizei
den für sie wohl als rettend anzusehenden Einfall, wie
sie uns zerschlagen können. Sie
verhafteten die letzte Person unseres NPD Begleitzuges mit
der Begründung
Personenkontrolle.
Natürlich wusste die Polizei aus
früheren Aktionen an Schikanen gegen uns bei den
Montagsdemos, dass sofort einige von uns
den Abgeführten begleiten würden und sich
somit die NPD Begleiteskorte
verschmälern würde.
Unser "Kollege" wurde in der
Polizeidienststelle komplett durchsucht und über 45 Minuten
festgehalten.
Inzwischen wurde am Rande des
Marktplatzes ein harmloser Jugendlicher, der bei unserem
NPD Begleitzug mitgelaufen war,
ebenfalls von Polizisten festgehalten und seine
Personalien aufgenommen. Bei ihm wurde
dann als defensive Waffe ein Nietenarmband
beschlagnahmt, diese Aktion dauerte mehr
als 15 Minuten.
Die 6 NPD Personen wurden von der
Polizei emotionslos vom Fest geleitet.
Wie gesagt ......."keine Macht den
Faschisten,.... NAZIS haben keine Chance"
Gilt leider nicht für unseren Staat
und seine Organe
An Gewerkschaften, Betriebsräte,
Vertrauensleute und Kollegen,
Organisationen aus der Friedens-,
Frauen-, Jugend- und Antifaschistischen Bewegung.
demokratische Parteien und Bündnisse
sowie verschiedene Einzelpersonen
Offener Brief
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
21.3.2005
liebe Freunde, sehr geehrte Damen und
Herren,
Mit diesem Brief möchten wir Sie über
die Montagsdemo in Sindelfingen informieren und Euch
ermuntern an ihr
teilzunehmen.
Die Montagsdemo ist in den örtlichen
Zeitungen bekannt gemacht worden, wir haben in
Wohngebieten Böblingens und
Sindelfingens und vor dem Arbeitsamt breit Flugblätter in
einer Auflage von 4000 verteilt und wir
haben einige Jugendliche, die zum festen Kern
gehören, gewonnen.
Das Hartz IV-Gesetz ist ungerecht,
verordnet Not und bedeutet Zwangsarbeit für
Niedriglohn - es gehört unserer Meinung
nach "in die Tonne", eine Nachbesserung ist nur
Kosmetik. Tatsache ist, dass immer mehr
Betriebe mit Entlassungen drohen und selbst bei
Daimler Chrysler in Sindelfingen ist der
Job nicht mehr sicher.
Millionen werden um ihre Ersparnisse
betrogen, enteignet und in die Armut geschickt.
Wir können und wollen dies nicht
hinnehmen, wir gehen aufrecht und nicht gebückt, wir sind
Menschen und haben auch eine
Menschenwürde.
Dem Staat ist die Montagdemo ein Dorn im
Auge und sie versuchen hier am Ort, aber auch in
anderen Städten mit Schikanen und
Anzeigen uns das demokratische Recht auf
Demonstration wegzunehmen.
Viele sagen schon, dass ist ja wie bei
der Stasi in der Ex-DDR.
So versucht die örtliche Behörde in
Eisenach, dass die Faschisten der NPD alle 14 Tage auf
dem gleichen Platz wie die Montagsdemo
das Recht erhält zu demonstrieren. Dagegen wird
gerichtlich vorgegangen.
Der Versammlungsleiter Wolfram Straif in
Sindelfingen war in den Augen des Ordnungsamts
nicht genug kooperativ und Anträge bis
Ende April 2005 für die Montagsdemo wurden erst
nach einer Pressekonferenz Anfang März
vom Ordnungsamt genehmigt.
Die Begründung war lächerlich. Am
Rosenmontag hatte ein Junge von 14 Jahren ein
Plastikgewehr nach der Schlusskundgebung
gezeigt. Daraufhin nahm ihn die Polizei mit und
brachte ihn aufs Revier.
Nachdem der Vorfall bei den
Umherstehenden bekannt geworden ist, gingen einige zu der
Polizeistelle hin und erkundigten sich
nach dem Befinden des Jungen.
Seit Beginn der Montagsdemo ist klar,
Faschisten haben bei uns keinen Platz! Dennoch
erklärte sich der Staatsapparat
außerstande, den Versuch der NPD im November, sich als
angebliche Hartz-IV-Protestierer in die
Montagsdemo zu mischen, zu unterbinden.
Aber Ermittlungsverfahren gegen
Montagsdemonstranten im Zusammenhang damit
einzuleiten, dazu ist die
Staatsanwaltschaft fähig.
Das alles ist ein Skandal und kann nur
zurückgewiesen werden mit Eurer Unterstützung.
Es erfordert den Zusammenschluss aller:
ob Jung oder Alt, Frauen oder Männer, Deutsche
oder Immigranten.
Wir freuen uns auch, - falls Ihr nicht
auf die Montagsdemo kommen könnt - , wenn Ihr diese
Information weiter verbreitet oder uns
durch das Verteilen der Flugblätter oder durch
Beiträge in der Homepage
www.montagsdemo-sifi.de oder auch durch Spenden unterstützt.
Mit solidarischem Gruß
Koordinierungskreis der
BürgerInnenbewegung "Für Menschenwürde - Weg mit Hartz IV !"
Ansprechpartner: Wolfram Straif,
Filderstr. 3, 71144 Steinenbronn, Tel. 07157 / 27504
Hartz IV
bedeutet Zwangsarbeit für Billiglohn !
Hartz IV
az ücrete zorunlu hizmet demek !
Hartz IV
signifie travail forcé à bas salaire !
Hartz IV
significa trabajo forzado con salario bajo !
Hartz IV
is forced labor for low wage !
Hartz IV
é trabalho forçado para o salário baixo !
Hartz IV
è lavoro forzato per lo stipendio basso !
Vormerken !
Vormerken ! Vormerken ! Vormerken ! Vormerken ! Vormerken ! Vormerken
!
anlässlich
des diesjährigen 12. Internationalen Pfingstjugendtreffens
Bundesweite antifaschistische Demonstration
gegen die
Jugend- und Massenarbeitslosigkeit
Weg mit
Hartz IV - für die Zukunft unserer Jugend!
am
Pfingstsamstag, 14. Mai, in Gelsenkirchen
Aufruf des Koordinierungskreises an
die Sindelfinger und Böblinger Bevölkerung,
an die Arbeiter und Angestellten von
DaimlerChrysler und insbesondere an die
ausländischen Mitbürger und die
Jugend im Kreis
Lasst nicht zu, dass die
Montagsdemonstration der BürgerInnenbewegung im Kreis
Böblingen "Für Menschenwürde - Weg mit
Hartz IV" von einer Handvoll Neonazis zur
Spaltung von deutschen und ausländischen
Kollegen, von Jung und Alt, von Arbeitenden
und Arbeitslosen missbraucht
wird!
Hunderttausende haben seit August in
ganz Deutschland politisch gegen den größten Abbau
sozialer Rechte seit dem zweiten
Weltkrieg demonstriert und ihren Willen zum Ausdruck
gebracht, dass die Hartz-Gesetze, die
Agenda 2010, die Gesetze zur "Reform" des
Gesundheitswesens und der Rente fallen
müssen. Sie alle zusammen genommen werden zu
Not und Elend der breiten Massen
führen.
Die Politik des Totschweigens durch
weitgehend alle Medien bewirkte nach und nach einen
Rückgang der Teilnehmerzahlen an den
Montagsdemonstrationen.
Dazu beigetragen hat auch die Spaltung
der Bewegung vor allem durch die
Gewerkschafts-führung, die sich im
Gegensatz zur Masse der Gewerkschaftsmitglieder mit
der Regierung weitgehend arrangiert
hat.
Die weiter Demonstrierenden wurden desto
mehr gestärkt: sie werden die demokratisch
beschlossenen Demonstrationen und
Kundgebungen mit der Beratung am Offenen Mikrofon
erst beenden, wenn diese Gesetze vom
Tisch sind. Hartz IV und weitere Kürzungen treten
zum 1. Januar 2005 in Kraft, was die
konkreten Widersprüche vieler Millionen Betroffener
wecken wird.
Alle 30 deutschen Großkonzerne im
Deutschen-Aktien-Index blicken auf die größten Gewinne
aller Zeiten. Diese Gewinne erarbeitet
haben aber wir und nicht Schrempp und
Seinesgleichen! Uns aber diktieren sie
Arbeitszeitverlängerung, Niedriglöhne, Erpressung mit
Standortvernichtung, Arbeitslosigkeit
und so weiter. Da kommen ihnen die Nazis mit ihrer
rassistischen Parole "Deutsche
Arbeitsplätze zuerst für Deutsche" gerade recht.
Waren es bei Hitler die Juden, so sind
es bei der NPD die ausländischen Kollegen,
auf die sich der "deutsche Volkszorn"
wegen der immer weiter steigenden Arbeitslosigkeit
richten soll.
Wir aber sagen: Arbeit und Geld gäbe es
in dieser reichen Gesellschaft genug - aber nur auf
Kosten der Profite der
Konzerne!
Vor allem unserer Jugend wird die
Perspektive völlig versaut: täglich werden Arbeits-plätze
gestrichen wie jetzt wieder bei Alcatel
SEL 600. Elcos (Philipps) hier wird dicht gemacht.
DaimlerChrysler hat im letzten Jahr rund
1000 Produktionsarbeitsplätze gestrichen.
Wenn Hartz IV Arbeitsplätze schaffen
würde, dann müsste im billigsten Niedrigstlohnland der
Welt China das Wort Arbeitslosigkeit ein
Fremdwort sein. Dort aber suchen 250 Millionen
Menschen Arbeit (das sind ein Drittel
der Erwerbsfähigen). Wo sollen unsere Kinder eine
Lehre machen können, mit der sie sich
von zu Hause finanziell abnabeln können? In China
oder Polen haben sie jedenfalls so auch
keine Zukunft!
Ein junger türkischstämmiger Kollege
meinte zu uns: "Sindelfingen hat eine offene
Atmosphäre, wo Deutsche und Migranten
friedlich zusammenleben, das internationale
Stadtfest beweist dies Jahr für Jahr.
Das wollen die Nazis zerstören und das wird die
Bevölkerung nicht mitmachen!"
Kommt und diskutiert jeden Montag am
Offenen Mikrofon den Widerstand gegen solche
Gesetze wie Hartz IV !
Die Faschisten und ihre Auftraggeber
werden nicht durchkommen!
BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen
"Für Menschenwürde - weg mit Hartz IV!
i.A. Wolfram Straif
Filderstr. 3
71144 Steinenbronn
Tel. 07157/27504
Presseerklärung
Am Montag, den 22. November 04
versuchten einige NPDler mit Flugblättern und Fahne sich
in die Montagskundgebung der
BürgerInnenbewegung Kreis Böblingen "Für Menschenwürde
-weg mit Hartz IV, das Volk sind wir"
hineinzudrängen.
Mit ihrem rassistischen Programm
"Deutsche Arbeitsplätze nur für Deutsche" versuchen sie
den Widerstand gegen Hartz IV zu
spalten
Ihr Auftreten ist eine bewusste
ungeheure Provokation gegen alle Bürger und Bürgerinnen
und besonders gegen die ausländischen
Mitbürger.
Die Montagskundgebungen sind
demokratisch organisiert, jeder kann sich hier zu Wort
melden mit Ausnahme von Faschisten und
religiösen Fanatikern.
Wir fordern alle Bürger und Bürgerinnen
auf, sich nächstesmal am 29.November um 18 Uhr in
der Unteren Vorstadt, Sindelfingen an
der Montagskundgebung mit dem Thema "Die Folgen
von Hartz IV für Immigranten" zu
beteiligen und gegen ein mögliches Auftreten von Neonazis
zu protestieren.
Mit freundlichen Grüßen,
i.A. Wolfram Straif
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